Freitag, 24. Oktober, 2008
18:00bis20:00

Datenschutz ist Thema auf allen Kanälen: Ein Skandal jagt den anderen.
Viele Kandidaten, die die BigBrotherAwards zum Teil schon vor
Jahren ans Licht der Öffentlichkeit gebracht haben, bekommen nun die
ganze Breitseite der Negativ-Schlagzeilen: Payback-Kundenkarten,
RFID-Schnüffelchips, Lidl, Telekom. Datenkrakereien gibt es seit
langem - dass die Bürger sie nicht länger hinnehmen wollen, das ist
neu: Acht Jahre BigBrotherAwards haben viel bewirkt.

Auch 2008 verleihen wir wieder den Datenschutznegativpreis
BigBrotherAward. Über 500 Nominierungen haben uns erreicht, die alle
von uns geprüft und nachrecherchiert wurden. Der Jury aus
Bürgerrechts- und Netzorganisationen ist die Entscheidung nicht leicht
gefallen.

Die BigBrotherAwards-Verleihung 2008

  Freitag, 24. Oktober 2008, 18-20 Uhr
im Historischen Saal der Ravensberger Spinnerei
Bielefeld

Die festliche Verleihungsgala wird argumentativ unterstützt von einem
international renommierten Zauberer, der das Publikum auf
Manipulationsbeständigkeit testen wird. Das Saxophonquartett “Forty
Fingers” sorgt für Abrundung und kleine Atempausen im Parforceritt
durch die Schrecken der alltäglichen Datendiebereien. Durch das
Programm führt Andreas Liebold (Ex-Frühstyxradio).

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Samstag, 11. Oktober, 2008
14:00bis19:00

Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler sowie zahlreiche Organisationen, unter ihnen die “Internationale Liga für Menschenrechte”, rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf.

Am Samstag, den 11. Oktober 2008 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr.

Info-Faltblatt

Unterstützerliste

Hier der offizielle Demo-Aufruf:

Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder und Schwestern” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Der daraus resultierende Mangel an Privatsphäre und die Vertraulichkeit gefährdet die Freiheit des Glaubensbekenntnisses, die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Koalitionsfreiheit, Unternehmensintegrität, die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten, Beratungsdiensten und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

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