Samstag, 31. Mai, 2008

Information der “Internationalen Liga für Menschenrechte”:

Am Samstag, den 31. Mai 2008 findet ein Aktionstag gegen Überwachung gleichzeitig in über 30 Städten in ganz Deutschland statt. Motto “Freiheit statt Angst 2008 - Für die Grundrechte”.
Auch die “Internationale Liga für Menschenrechte” unterstützt diesen bundesweiten Aktionstag.

Informationen hierzu und alle teilnehmenden Städte unter:
http://www.freiheitstattangst.de

Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung vom 26.05.2008

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“Internationale Liga für Menschenrechte” informiert über die Konferenz des
“Grundrechte-Reports” vom Wochenende in Berlin und dokumentiert die dort verabschiedete Resolution:
BÜRGERRECHTE STATT SICHERHEITSSTAAT

Bürgerrechtler fordern Stopp weiterer Überwachungsvorhaben
und die Rücknahme von Grundrechtseinschränkungen

Neun Bürger- und Menschenrechtsgruppen haben am Wochenende zu einem Kongress
über die Zukunft der Bürgerrechte nach Berlin eingeladen. Zahlreiche
Experten aus Wissenschaft, Rechtspraxis, Medien und Politik kritisierten
dabei die sicherheitspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und
diskutierten mit den Teilnehmern über mögliche Alternativen.

Die Konferenz „Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der
Bürgerrechte” wurde gemeinsam von den Herausgebern des Grundrechte-Reports
veranstaltet. Das sind der Bundesarbeitskreis Kritischer Juragruppen, die
Gustav Heinemann-Initiative, die Humanistische Union, die Internationale
Liga für Menschenrechte, das Komitee für Grundrechte und Demokratie, die
Neue Richtervereinigung, Pro Asyl, der Republikanischer Anwältinnen- und
Anwälteverein und die Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen.

Der GRUNDRECHTE-REPORT versteht sich als alternativer
Verfassungsschutzbericht, der über hoheitliche Einschränkungen und
Verletzungen grundrechtlich verbürgter Freiheitsgarantien berichtet. Die
seit 1997 jährlich erscheinende Dokumentation berichtet über
Verfassungsbrüche, die in keinem der Verfassungsschutzberichte auftauchen.
Im Gegensatz zu jenen staatlichen Berichten bedient sich der
Grundrechte-Report ausschließlich öffentlich zugänglicher und überprüfbarer
Quellen.

Die TeilnehmerInnen der Tagung verabschiedeten folgende Resolution:

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Donnerstag, 22. Mai, 2008

Veranstaltung mit Rolf Gössner

Thema:
Das Antiterrorsystem (§§ 129a, b StGB) / Vom Antiterrorkampf zur Widerstandsbekämpfung? Die politische Dimension des Sonderrechtssystems um die §§ 129a/b StGB

Veranstaltungsort:
Konsul-Hackfeld-Haus, Bremen, Birkenstraße 34

Uhrzeit:
19:30 Uhr

Veranstalter:
Bremer Friedensforum

Die vielfältigen Proteste gegen den G-8-Gipfel 2007 standen von Anfang an unter einem ungeheuerlichen Terrorverdacht. Die Bundesanwaltschaft als oberste Anklagebehörde schürte diesen Verdacht mit zahlreichen Präventions- und Repressionsmaßnahmen, die sich auf den berühmt-berüchtigten § 129a Strafgesetzbuch stützten: bundesweite Razzien und Durchsuchungen von über 40 Wohnungen, Büros, Buchhandlungen und Internetservern; heimliche Ausforschung von angeblichen Terror-Verdächtigen, von Journalisten und Anwälten – per Observation, Telefonüberwachung und Großem Lauschangriff mit elektronischen Wanzen; systematische Briefkontrollen und Postbeschlagnahmen sowie dieAufnahme von Körpergeruchsproben zur Identifizierung verdächtiger Gipfelgegner. Und Gipfel der Verdächtigungen: Einzelne Wissenschaftler wurden einer Art intellektueller Täterschaft bezichtigt, enthielten ihre Publikationen doch Begriffe, die man auch in Bekennerschreiben einer militanten Gruppe lesen konnte. All diese Maßnahmen und Kriminalisierungskonstrukte trugen Züge eines nicht erklärten Ausnahmezustands und spotteten jeder Verhältnismäßigkeit – was im Nachhinein auch die Gerichte bestätigten.
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Pressemitteilung der Herausgeber des GRUNDRECHTE-REPORTs

Freitag, 23. / Samstag, 24. Mai 2008 - Humboldt-Universität zu Berlin

Die neun Bürgerrechtsorganisatoren, die jährlich den Grundrechte-Report herausgeben, veranstalten am 23./24. Mai einen gemeinsamen Kongress zum Zustand der Bürgerrechte in der Bundesrepublik. Mehr als zwei Dutzend Experten aus Wissenschaft, Praxis, Medien und Bürgerrechtsbewegung werden in drei Plenarveranstaltungen und sechs Foren mit dem Publikum über die Entwicklungen der vergangenen Jahre und mögliche Alternativen diskutieren.

Der Bundestag hat allein in den vergangenen sieben Jahren über 50 Gesetze verabschiedet, die tief in die Bürgerrechte eingreifen: Von der Registrierung der Konten- und Reisebewegungen über die Speicherung biometrischer Daten bis zur Überwachung der Kommunikation. Das so geschaffene Klima der Angst verhindert eine nüchterne Betrachtung der vermeintlichen Bedrohungen. Stattdessen wird der Staat mit immer weitergehenden Machtbefugnissen ausgestattet. Rechtliche Grenzen werden ausgehöhlt, unterschiedliche Sicherheitsapparate kooperieren, modernste Überwachungstechnik wird dienstbar gemacht. Der Sicherheitsstaat stellt eine unkontrollierbare Bedrohung für eine liberale Gesellschaft dar. Für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger ist dort kein Platz.

Der Kongress startet am Freitag Abend mit Eröffnungsvorträgen von Dr. Heribert Prantl („Süddeutsche Zeitung“) und PD Dr. Reinhard Kreissl. Am Samstag werden in sechs Foren verschiedene Aspekte der derzeitigen Sicherheitspolitik und deren Folgen thematisch behandelt. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion stehen unterschiedliche Konzepte zur Diskussion, wie Beschneidungen von Grundrechten wirksamer verhindert werden können.

Den Aufruf und das vollständige Programm finden hier.

Veranstalter: Bundesarbeitskreis Kritischer Juragruppen, Gustav Heinemann-Initiative, Humanis-tische Union, Internationale Liga für Menschenrechte, Komitee für Grundrechte und Demokratie, Neue Richtervereinigung, Pro Asyl, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein, Vereini-gung demokratischer Juristinnen und Juristen.

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Presseerklärung zum Grundrechtereport

Neues Deutschland   http://www.neues-deutschland.de/artikel/128444.html

zustimmendes Zitat des LINKE-Abgeordneten Korte
http://www.presseportal.de/pm/41150/1187760/die_linke/rss
übernommen auch auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-05/artikel-10778099.asp

Süddt. Zeitung online (mit umfangreicher Online-Diskussion)
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/171/173655/

dpa-Meldung, gefunden in: http://www.islamische-zeitung.de/?id=10293

AFP-Meldung
ddp-Meldung, gefunden  in:
NGO Online, http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=17931
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Donnerstag, 8. Mai, 2008

Die “Internationale Liga für Menschenrechte” informiert über den in Kürze erscheinenden “GRUNDRECHTE-REPORT 2008 Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland”

hrg. von Ulrich Engelfried, Ulrich Finckh, Rolf Gössner, Wolfgang Kaleck, Julia Kühn, Martin Kutscha, Jürgen Micksch, Till Müller-Heidelberg, Elke Steven. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. im Mai 2008

Cover und Inhaltsverzeichnis des “Grundrechte-Reports 2008″

Einladung zur Präsentation des Grundrechte-Reports 2008 Donnerstag, 8. Mai 2008 um 12.00 Uhr im Schlosshotel Karlsruhe

Sehr geehrte Damen und Herren,

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